Die Fachmesse Integrated Systems Europe (ISE) eröffnet Ende Jänner 2024 den Reigen der professionellen AV-Veranstaltungen in Europa.

Nach der Messe ist vor der Messe – nie ist diese Binsenweisheit deutlicher zutage getreten als heute.  Kaum dräut das Jahresende 2023, weisen die US-Branchenvertretungen Avixa (Audiovisual and Integrated Experience Association) und Cedia als Veranstalter der Integrated Systems Europe schon mit Vehemenz auf die kommende Ausgabe hin, die von 30. Jänner bis 3. Februar 2024 stattfinden wird. Ort der Veranstaltung ist wie in den letzten Jahren die moderne und architektonisch beeindruckende Gran Via auf dem Messegelände Fira de Barcelona.

Nach eigenen Angaben handelt es sich bei der ISE um die größte Veranstaltung ihrer Art in Europa. Professionals aus der AV-Branche dürften sich jedenfalls gut aufgehoben fühlen, sind doch die wichtigen Unternehmen allesamt vertreten.

Ausloten neuer Gebiete

Wie alle anderen großen Messeveranstalter versuchen auch Avixa und Cedia, neue Akzente zu setzen, um sich von Konkurrenzverstaltungen abzuheben. Der Standort im Süden Europas scheint dafür gut geeignet, erschließt sich von Spanien aus doch das Tor nach Südamerika, einen der Hoffnungsträger der weltweiten Wirtschaft. ISE-Geschäftsführer Mike Blackman weist folgerichtig darauf hin, die ISE 2024 werde eine „Destination for Innovation“ darstellen, nicht nur in technischer Hinsicht.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung ist ein großes Treffen europäischer und südamerikanischer Politiker und Branchenvertreter anberaumt, um mögliche Synergien zu erörtern. Handel und Zusammenarbeit der beiden Regionen sollen intensiviert werden, wobei insbesondere die IT-Sparte eine bedeutende Rolle spielen wird. Schließlich gilt es, neue Märkte zu erschließen, welche noch Wachstumspotenzial verheißen. Das Treffen wird am 30. und 31. Jänner stattfinden und erfordert eine kostenpflichtige Reservierung.

Barcelona im Fokus

Neben globalen Erörterungen soll auf der ISE auch die direkte Messeumgebung stärker als bisher in das Geschehen eingebunden werden. So sind in Zusammenarbeit mit dem katalanischen Audiovisual Cluster Messetouren geplant zu Startups und kleineren Unternehmen, die vor Ort an neuen technischen Lösungen arbeiten. Hier hat Barcelona mittlerweile einen hervorragenden Ruf, nicht zuletzt dank innovativer Festivals wie dem Sónar, das seit gut 20 Jahren Maßstäbe bei elektronischer Musik setzt.

Abgesehen davon werden im Umfeld der ISE zahlreiche Live-Darbietungen in Barcelona stattfinden. Generell scheint, dass die Veranstalter für 2024 viel Augenmerk darauf legen, das Publikum zu integrieren. Ergo: mehr Praxis als nur Geschäft und Theorie. Eine gute Idee ist das allemal, harrt doch manch revolutionäre Idee noch ihrer Entdeckung.

Foto: Benjamin Arthur

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Quelle: Messe & Event Magazin

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Kategorien: Messebau

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